Hans Mühlegg

Precussion

Hans Mühlegg wurde am 06.05.1969 in Marktoberdorf geboren. Seine Eltern sind Gastronome und führen das Kurgästehaus mit Kulturbühne in Murnau, wo er sich schon als kleines Kind im Backstagebereich rumdrückt und den dort spielenden Musikern auf die Finger schaut.

Hans Mühlegg


Hans Mühlegg wurde am 06.05.1969 in Marktoberdorf geboren. Seine Eltern sind Gastronome und führen das Kurgästehaus mit Kulturbühne in Murnau, wo er sich schon als kleines Kind im Backstagebereich rumdrückt und den dort spielenden Musikern auf die Finger schaut.

Im örtlichen Jugendzentrum macht er als 15 jähriger seine ersten Jamsessions als Schlagzeuger. Der Wunsch Musiker zu werden, wurde durch Schule und eine kaufmännische Ausbildung nur etwas verzögert. Bereits im Jahr 1989 ist er Gründungsmitglied der Band Fretless (Latin & Soul), die Band besteht bis heute und spielte ‚93 als Vorgruppe bei Haindling.

Von 1990 bis ‚92 studiert er an der Latin Percussion School in München bei Cesar Granados. ’92-94 arbeitet er als Theatermusiker bei den Kammerspielen München unter der Leitung von Christian Stückl (Jungregisseur des Jahres ‚93 bei den Passionsspielen in Oberammergau). 1994 folgt ein dreimonatiger Studienaufenthalt am Institut für traditionelle Musik in Santiago de Cuba. Später nimmt er an Kursen der Bayerischen Musikakademie in Marktoberdorf bei weltbekannten Percussionisten wie Luis Conte, Hakim Ludin und Giovanni Hidalgo teil.

1996 begegnet er dem Pianisten Horst Neher und hat gute Erfolge im Duo bei Jazzauftritten, Sessions und mit diversen Solisten. Dann taucht Florian Sagner auf und mit ihm wird das Trio Bajon gegründet.

Im Jahr 1999 beginnt er seine Tätigkeit als Percussion- und Schlagzeuglehrer an der Musikschule Diessen am Ammersee. Im gleichen Jahr trifft er auf Peter Schneider und wird Mitglied der Stimulators.

Seit dieser Zeit wirkt er auch an anderen Projekten mit. Unter anderem spielt er die Musik für den mehrmals ausgezeichneten Kurzfilm „The Race“ von Ulli Wiesmeier ein.

2005 gründet er mit dem Wiener Pianisten Markus Minarik das Trio Bourbon Street. Es folgen eine CD-Aufnahme und zahlreiche Konzerte in Österreich und Deutschland.
Von 2007 bis 2009 besucht er die
Musikakademie in Trossingen und bessert seine Fähigkeiten am
Schlagzeug, an der Latin Percussion und am Vibraphon bei
namhaften Musikern wie Claus Hessler, José Cortijo und Andrea
Schneider auf. Im Frühjahr 2009 wird er als Staatlicher
Musiklehrer anerkannt
Seit 2011 ist er festes Mitglied der Alpin Drums,eine Percussion
Show von Toni Bartel,die seit 2012 durch zahlreiche Live und
Fernsehe Auftritte im In und deutschsprachigen Ausland von sich aufmerksam gemacht hat.

Auch hat er seine eigene Schlagzeug Schule in Riederau am
Ammersee gegründet und Unterrichtet dort erfolgreich Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Im gleichen Jahr wurde er Dozent für Latin Percussion in der
Fortbildungsserie Rock im Schloss.

Uli Lehmann

Bass

Der Bassist der Stimulators wurde am 21. März (Frühlingsanfang) 1966 in Landau in der Pfalz geboren. Uli Lehmann Aufgewachsen im nahegelegenen Weinort Essingen, ging er dort auch zur Grundschule, wo er schon frühzeitig zu einer musikalischen Karriere ermutigt wurde. „Du armer Bub bist ja völlig unmusikalisch“, meinte seine Klassenlehrerin in der Dritten nach dem ersten Vorsingen. Auch von seinen sonstigen schulischen Leistungen war sie nicht wirklich begeistert. So war es ihm eine große Genugtuung, dieser Superpädagogin bei einem späteren Treffen ihre Frage „Und was ist aus dir geworden?“ mit „Nach meinem Abitur bin ich Musiker geworden“ zu beantworten. Denn trotz aller „Ermutigung“ zur Musik war dieser Weg früh vorgezeichnet.

Mit neun greift Uli zur verwaisten Gitarre seiner Schwester, und auch auf der Heimorgel seines Bruders werden die Melodien aus der ZDF-Hiparade und Ilja Richters „Disco“ nachgespielt. Mit elf tritt er in das Essinger Mandolinen- und Zupfinstrumentenorchester ein (doch, so hieß das). Nach kurzer Zeit wird dort eine elektrische Bassgitarre samt Verstärker angeschafft, und Uli verliebt sich sofort in dieses Instrument. (Sorry, Herr Süskind, aber mancher kommt doch freiwillig zum Bass). Der Bassist der Stimulators wurde am 21. März (Frühlingsanfang) 1966 in Landau in der Pfalz geboren. Aufgewachsen im nahegelegenen Weinort Essingen, ging er dort auch zur Grundschule, wo er schon frühzeitig zu einer musikalischen Karriere ermutigt wurde. „Du armer Bub bist ja völlig unmusikalisch“, meinte seine Klassenlehrerin in der Dritten nach dem ersten Vorsingen.

Auch von seinen sonstigen schulischen Leistungen war sie nicht wirklich begeistert. So war es ihm eine große Genugtuung, dieser Superpädagogin bei einem späteren Treffen ihre Frage „Und was ist aus dir geworden?“ mit „Nach meinem Abitur bin ich Musiker geworden“ zu beantworten. Denn trotz aller „Ermutigung“ zur Musik war dieser Weg früh vorgezeichnet. Mit neun greift Uli zur verwaisten Gitarre seiner Schwester, und auch auf der Heimorgel seines Bruders werden die Melodien aus der ZDF-Hiparade und Ilja Richters „Disco“ nachgespielt. Mit elf tritt er in das Essinger Mandolinen- und Zupfinstrumentenorchester ein (doch, so hieß das). Nach kurzer Zeit wird dort eine elektrische Bassgitarre samt Verstärker angeschafft, und Uli verliebt sich sofort in dieses Instrument. (Sorry, Herr Süskind, aber mancher kommt doch freiwillig zum Bass). Bald darauf sucht die Dorfrockband einen Bassisten, um auf den örtlichen Faschingsbällen zu spielen, man will sich eine P. A. finanzieren. Nach kurzer Diskussion im Hause Lehmann (Danke Mum & Dad) bekommt Uli die Erlaubnis, mitzuspielen, und das Jugendamt erteilt eine Sondergenehmigung, da er zur Zeit des ersten Auftritts noch keine 14 ist.

Uli profitiert von den um einiges älteren und erfahreneren Musikern, doch das meiste lernt er durch das Heraushören von Platten von Songs wie „Smoke On The Water“ bis „Schneewalzer“, von Neuer Deutscher Welle bis Foxtrott, Folk und Volksmusik, vom Schlager bis zum Top 40-Hit. Hier erlernt er die Funktionsweise des Basses in den unterschiedlichsten Stilen und legt somit das Fundament für sein variables Spiel. Zunächst hauptsächlich Rock-Fan (Deep Purple, AC/DC, Queen, Led Zeppelin), sieht er mit 14 eine Dokumentation über Bluesmusik. Trotz der beschränkten Auswahl an Bluesscheiben im einzigen Plattenladen in Landau ergattert er Aufnahmen von Lightnin’ Hopkins, Howlin’ Wolf, Memphis Slim (den er ein Jahr später auch live sieht) u. a. Der Besitzer des Ladens wird auf ihn aufmerksam und gibt ihm Tips.

Zur selben Zeit kauft sich Uli von seiner ersten Gage sein erstes eigenes Equipment: einen Vantage Passivbaß und einen Acoustic 150 Watt Transistor-Amp. Mit 15 jamt er zum ersten Mal mit dem schwarzen Sänger Bill Langston, mit dem er mit der Band Funk Taxi in den nächsten Jahren überregional recht erfolgreich tourt. Durch ihn lernt er viele wichtige schwarze Funk- und Soul-Bands kennen. Neben eigenen Songs gehören Nummern von den Commodores, Grover Washington, Marvin Gaye u. a. zum Programm. Die Band wird in der Region oft als Support bekannterer deutscher Acts gebucht wie z. B. Rodgau Monotones, Schwoissfuass, Guru Guru und Embryo.

Nach dem Abi zieht Uli nach München und leistet seinen Zivildienst. Sein Musikgeschmack begrenzt sich mittlerweile auf Jazz-Rock und Jazz. Man kann ihn guten Gewissens einen arroganten Puristen nennen. Glücklicherweise lernt er einen Heavy-Rock-Gitarristen kennen, dessen Band gerade einen Bassisten sucht. Bei der ersten Probe merkt Uli, wie schwierig es ist, guten Achtelrockbass zu spielen, und muss anerkennen, dass er noch viel zu lernen hat. Seitdem ist er von jeglichem Purismus geheilt. Der zweite Gitarrist dieser Band ist Werner „Rif Kif“ Pornekovsky, der später die Freaky Fukin’ Weirdoz mitbegründet, auf deren Album „Senseless Wonder“ Uli als Gast zu hören ist. Nach einer zweieinhalbjährigen Odyssee durch Bayern (zu den Stationen zählen Passau, Altötting und Burghausen) tourt Uli in der Lederhose durch die Vereinigten Arabischen Emirate und Hongkong (wo er in einer Fernsehshow in Lederhosen gegen die Harlem Globetrotters Basketball spielt – den Ball sucht er immer noch). Danach spielt Uli in der Band von Ali Khan, wo Peter Schneider das erste Mal auf ihn aufmerksam wird, bei Lisa Fitz und bei der wahnsinnigen Trash-Reggae-Band Dauertest, wo er von zwei Rastas aus Tobago in die tieferen Geheimnisse von Ska, Rock Steady und Calypso eingeweiht wird. Als Uli nach München zurückkommt, wird er in die sich gerade in der Gründung befindende Peter Schneider Blues Band geholt. Und so beginnt die bis heute anhaltende Zusammenarbeit und Freundschaft der beiden.

Nach fast fünf Jahren und zwei Alben („Got To Move On“ und „Rockin’“) geht Peter nach Amerika, während Uli der Band von Georg Ringsgwandl beitritt, mit der er die nächsten vier Jahre tourt und an den Münchener Kammerspielen das Musical „Die Tankstelle der Verdammten“ aufführt. Da ihn dies musikalisch nicht auslastet, spielt er zusätzlich bei der Ludwig Seuss Band, wann immer es der Tourplan zulässt. Daneben spielt und jamt er mit allem, was in Europa im Blues Rang und Namen hat: Christian Willisohn, Alby Donnelly, Vince Weber, Axel Zwingenberger, Nick Woodland, Abi Wallenstein, Henry Heggen, Lousiana Red... Nachdem er Ringsgwandl endgültig den Rücken kehrt, um wieder „nur Musik zu machen“, und Peter mittlerweile aus den USA zurückgekehrt ist, werden die Stimulators gegründet. Daneben arbeiten die beiden zusammen in der Band von Steve „Big Man“ Clayton. Etwa gleichzeitig begann seine Zusammenarbeit mit Flo in dessen Salemstudio. Dort erlernte Uli seine Kenntnisse als Tontechniker/ Produzent bei vielen Musik-, Film- und Werbeproduktionen.

Aktuell ist er mit den Stims, dem Florian Sagner X- Tett und Peter Crow C. ständig zu hören. Zusätzlich arbeitet er als Recording Artist vor und hinter dem Mischpult.

A. L. I.: Thanx, Big Deal
Peter Schneider Bluesband: Got To Move On, Rockin’
Ludwig Seuss Band: Live, Organized, Swamp Stomp
Freaky Fukin Weirdoz: Senseless Wonder
Ringsgwandl: Der Gaudibursch vom Hindukusch
Meilhammer und Schlenger: Herbert und Schnippsi in: Du und i und mei Mamma
Cypress Grove: Turn Your Money Green
Stimulators: Voodoo Swing, Secret Mission, Pirate Music, Spin, Style, Loaded
Florian Sagners Groovedeepartment: Trumpoetry
Cafe del Mar: Dreams IV

Oscar Pöhnl

Schlagzeug

Der Schlagzeuger Oskar Poehnl kommt aus Weiden in der Oberpfalz. Als Mitglied der Al Jones Bluesband tourt er seit mehr als 30 Jahren durch ganz Europa. Er spielte auf allen großen Bluesfestivals und genießt mittlerweile Kultstatus in der Bluesszene wegen seines Oscar Pöhnleinzigartigen Shuffle-Stils. Als Drummer für Champion Jack Dupree, Sonny Rhodes und Louisiana Red, die er in Montreux, beim North Sea Festival und in Hunderten von europäischen Clubs begleitete, machte er sich bereits früh einen hervorragenden Namen in der Blues Szene.

Seit 1989 ist er ein festes Mitglied der Stimulators, bei denen er nicht nur trommelt, sondern auch einige Songs als Leadsänger singt.

Eine genaue Diskographie von Oskar Pöhnl zu erstellen ist genauso schwierig, oder noch schwieriger, als bei seinem großen Vorbild Fred Below, den er 1966 im Rahmen des American Folk & Blues Festivals hörte und bei dem im klar wurde, dass die Stones nur die Kopie waren und ihm keine andere Möglichkeit blieb, als Musiker zu werden.

Nur eins ist sicher: Nach seinem Debutalbum mit der Al Jones Bluesband mit dem Titel „Paying Our Dues“ aus dem Jahr 1979 und cira 5 weiteren Alben mit der deutschen Blueslegende Al Jones, machte er 6 CD`s mit dem Pianisten, Organisten und Akkordionspieler Ludwig Seuss, der unter anderem Pianist der Spider Murphy Gang ist. Alle Ludwig Seuss CD`s kann man bei United Sounds bestellen, oder einfach mit einer email an office@stimulators.de ! Dasselbe gilt natürlich für alle Stimulators CD`s !

Auf Voodoo Swing (1998) singt Oskar „ Every Day I Have The Blues“ von Memphis Slim,inspiriert von einer frühen Version von B.B. King aus den 60er Jahren.

Auf Live & Direct (2004) singt er den Titel „ I`m In Love“ von Fats Domino. Aber Schneider und Pöhnl haben sich auf vielen Jams in Peter`s Küche angewöhnt, Bluesklassiker total zu verändern und umzuarrangieren. Diese Tradition geht weiter auf dem Spin Album von 2005, auf dem Oskar Willie Dixon`s „ Too Late“ anstimmt. Eine Symbiose seiner Lieblingsplattenlabels Chess und Blue Note, umgesetzt mit dem typischen Stimulators-Sound. Eben „the way the Stims do it“!

Auf Style aus dem Jahr 2006 singt Oskar die Schneider/Sagner/Poehnl -Komposition „Don`t Think My Days Are Gone“ und den Joe Williams/Count Basie-Klassiker „ Allright, O.K., You Win“, und übernimmt mit seiner Interpretation von „Honeysuckle Rose“ in Schneider`s Küche einen prominenten Part in dem 84-Minuten Film Style über die Stimulators.

Diese Küchen-Sessions führen dann im Jahr 2008 zu Oskars Blueswurz-Projekt. Das sind Bluessongs, gesungen in Oskar`s Weidner Dialekt. Zwei Blueswurz-Songs, „Schwoaz Katz“ und „Endlich Frei“, werden auf dem Sony BMG „Alpenpower2“ Sampler veröffentlicht. Im Dezember erscheint die 1. ganze Blueswurz-CD bei United Sounds.

2009 veröffentlichen die Stimulators ihr 7. Album mit dem Titel „Loaded“. Oskar`s Gesangs-Feature ist die Eigenkomposition „Sad & Blue“ im Kansas City Blues Stil. Der Titel wurde außerdem auf dem Saturn/ InAkustik Sampler „Blues-Rock“ veröffentlicht.